Freitag, 20. Oktober 2017

Irland Reisetagebuch Update 2



Da ich etwas gerne mehr und ausführlicher als Diana schreibe, teile ich meinen Bericht in mehreren Beiträgen auf ^^
Für mich war es die erste Reise nach Irland. Die Vorfreude war riesengroße und dann kam der Abreisetag … Bei mir ging es ziemlich chaotisch zu. Ersten noch die restlichen Sachen in den Koffer packen. Zweitens meine Nichte davon abzuhalten wieder alles auszupacken und drittens, es pünktlich zum Bahnhof zu schaffen. Naja, die ersten beiden Punkte habe ich mit Bravour geschafft, nur Letzteres ging so ziemlich schief. Ich habe nämlich meine Brille vergessen und konnte so nicht wegfahren. Nur dummerweise ist mir das am Bahnhof aufgefallen … Gott sei Dank hat sie mir noch schnell mein Papa gebracht. Blöderweise verpasste ich dadurch meinen Zug. Aber hier muss ich zugeben, dass ich zum ersten Mal ein richtig positives Erlebnis im DB-Zentrum hatte!  Die nette Dame am Schalter hat kurzerhand die Zugbindung von meinem Ticket gelöst und ich konnte ganz entspannt den nächsten Zug nehmen, ohne nochmals Geld für ein neues Ticket zu bezahlen.

Am Frankfurter Flughafen angekommen, habe ich mich prompt verirrt. Irgendwie bin ich falsch abgebogen und dadurch den Weg zu Terminal 2 verpasst. Letztendlich bin ich irgendwie dahin gekommen und war nur noch froh meinen Koffer abzugeben. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich mich entspannen und auf die zwei Wochen freuen.
Unsere ersten beiden Tage waren in Dublin. Ich muss zugeben, das Dublin mir mäßig gefallen hat. Mit ein paar Ausnahmen. Ich hatte das Gefühl nicht wirklich in Irland zu sein. Für mich hat es sich wie jede andere Großstadt angefühlt. Viele Touris und die üblichen Geschäfte …

Im Temple Barbezirk war es recht schön. Sehr viele Pubs und Essmöglichkeiten gibt es in diesem Bezirk. Spannend war das „Trinity College“ mit der Ausstellung zum „Book of Kells“ und der Besuch in Gefängnis „Kilmainham Goal“, sowie der Garten zum „Irish Museum of Modern Art“. Natürlich durfte auch das Shoppen nicht fehlen ;) Diana hat recht, am Abend war ich immer viel zu Müde und bin mit in die Pubs geschlürft. Umso größer war die Vorfreude bei uns Dreien auf die Weiterreise nach Belfast.

Trinity College
Für unsere Weiterreise hatten wir uns ein Auto gemietet. Wir hatten einen schicken Nissan – Qashqai und haben ihn auf den Namen „Dewey“ getauft. Besser gesagt, Maren und Diana haben ihn den Namen verpasst und ich hab es im Nachhinein mitbekommen  XD Diana hat das Steuer übernommen, Maren war die Navigatorin uuuuuund ich? Ich war der unnötige Beifahrer, der die Landschaft genossen hat XD Jeder hatte seine Aufgabe und ich hab den angenehmeren Part bekommen ^^


Im nächsten Update erzähle ich euch über unseren Aufenthalt in Belfast. Bis dahin, könnt ihr unsere Bilder bestaunen ^^
Irish Museum of Modern Art / The Formal Gardens, Kilmainham

Selfie mit Molly Malone (Dublin City)
Trinity College

Irish Museum of Modern Art (Eingang Richtung Garten)

The Formal Gardens, Kilmainham

Kilmainham Gaol - Frauentrakt

Kilmainham Gaol
The Formal Gardens, Kilmainham

The Formal Gardens, Kilmainham
Kilmainham Gaol
Meine Wenigkeit at The Formal Gardens, Kilmainham


Mittwoch, 18. Oktober 2017

"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" von Danielle Paige

Hallo ihr Lieben,

Hier kommt die Rezi zu #Snow:



Ja, ich war am Anfang begeistert von der Story!
Mal was anderes. Ein Mädchen in der Psychiatrie. Kennt nichts anderes, weil sie mit 10 Jahren schon eingewiesen wurde, weil sie versucht hat mit ihrer Freundin durch einen Spiegel zu gehen... Ganz wie Alice... Darf nicht einmal mehr mit ihrem Freund Bale (auch dort) zusammen sein, weil er ihr bei ihrem ersten Kuss wehgetan hat.
Sie berichtet von ihrem Leben mit Medikamenten und von ihrer Mutter, die sie dort im Stich lässt. Von ihrem Weltbild, dass sich aus den Inhalten einer Telenovela bildet. Ihr ist zwar klar, dass das nicht unbedingt die Realität ist, weiß es aber nicht besser.
Bis dahin richtig gut.
Auch der Übergang ins fantastische ist eigentlich ganz gut gelungen.
Snow hat Träume, von einem Jungen, der ihr erklärt, dass sie nicht in diese Welt gehört und dass sie in die andere Welt übertreten muss um den Leuten dort zu helfen.
Sie steigt erst auf diese Träume ein, als Bale vor ihren Augen durch einen Spiegel gezogen wird. Verzweifelt folgt sie dem Jungen aus ihren Träumen um Bale zurückzuholen und kommt in eine Welt aus Schnee und Eis.
Sie erfährt, dass sie die Prinzessin ist (wer hätte es gedacht!). Das ihr Vater der böse Tyrann ist und dass sie, laut einer Prophezeiung, sein Untergang sein wird. Also wuhuuu, die Rettung.
Ab hier wurde das ganze furchtbar anstrengend für mich.
Zuerst kommt sie zu einer Flusshexe. Von ihr erfährt sie eigentlich alles über ihre Existenz. Dass ihre Mutter auch eine Hexe ist, die sie zu ihrem eigenen Schutz mit in eine andere Welt genommen hat. Die Hexe trainiert mit ihr das Beherrschen ihrer Eiskräfte....
Ab hier zieht sich das ganze tierisch.... das Training hat mich nicht überzeugt. Snow will eigentlich gar nicht irgendwelche Kräfte beherrschen oder Leute retten. Sie will nur Bale zurück.
Sie lernt bei der Hexe Kai und Gerde kennen (ja, parallele zur Eiskönigin). Kai tut so als könne er sie nicht leiden, weil er Magie hasst und nur bei der Hexe ist, weil Gerde von ihr gerettet wurde. Diese ist eine Art Werwolf und lernt von der Hexe Magie zu beherrschen.... oh mann. Das eben genannte wurde ziemlich plötzlich eingeführt... und ich fand das auch ein bisschen übertrieben....
Dann küsst Kai Snow.... Ab da überlegt sie ständig hin und her.... und fühlt sich hingezogen aber eigentlich nicht (sehr anstrengend) und dann......
Findet sie der Junge vom Anfang wieder.... der verschleppt sie zu Räubern. Eigentlich geht sie freiwillig mit. Sie will nämlich ihre Hilfe um Bale wider zu bekommen und die wollen ihre Hilfe um einen Teil des Königsspiegels zu bekommen (Macht und Vergeltung und so).
Die Zeit bei den Räubern hat mich nicht überzeugt. Sie lernt, trotz der Differenzen mit den Räubern, dass Magie auch noch durch Essenzen erzeugt werden kann und wie sie ihnen auf ihren Missionen helfen kann.

Fazit:
Der Ansatz war gut. Leider schafft es der Charakter von Snow nicht, dass man sich in sie hineinversetzen kann oder will. Die ewigen "ich will euch nicht helfen aber ich muss wohl was machen" Phasen und die .... ähm.... Vierecksbeziehung (ja, denn der kleine Räuber will auch was von ihr, wer hätte es gedacht) sind echt anstrengend.
Am Ende dachte ich, es kommt noch ein bisschen Schwung rein. Denn es kommt zu einer unvorhersehbaren Wendung. Doch dann ist die Luft wieder raus, da der Finalkampf, der sich darauf aufbaut, einfach unnötig in die Länge gezogen wird. Auch die Wendungen am Ende helfen einem nicht, konzentriert bei der Stange zu bleiben. Da wurde einfach zu viel auf zu engen Raum gepackt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich schon so viele Jugendromane gelesen habe, aber ich wusste sogar das Geheimnis von Bale schon von Anfang an....
Sorry, für den Verriss, aber ich bin halt etwas enttäuscht. Hatte mich echt über das Buch gefreut.
Da ich Romanzen in solchen Büchern eigentlich mag, würde ich zwar gerne wissen, ob das mit Bale noch einmal klappt aber ich werde den zweiten Band nicht lesen. Dafür fand ich Band 1 zu anstrengend.
Ein Punkt für das wirklich schöne Cover und für den Anfang auch einen. Theoretisch könnte man für die Idee mit den Essenzen auch noch einen Punkt vergeben, aber leider war das ganze für mich nicht gut genug verpackt und leider nicht mit den anderen 3 Sterne Bewertungen gleichzusetzen.
Daher bleiben 2 von 5 Sternen auf Goodreads.
Trotz allem vielen Dank an #thienemannesslinger für die Möglichkeit dieses Buch lesen zu dürfen. Hab mich total gefreut und hab die Bonbons auch schon vernichtet. Superlecker :)

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