Freitag, 13. Juli 2012

Das Land der verlorenen Träume von Caragh O' Brien


Inhalt:
Gaia Stone hat es geschafft, mit ihrer Schwester Maya aus der Enklave zu entfliehen. Dieser kleine Erfolg wird aber durch die Trauer um Leon überschattet, der im letzten Moment bevor die Tore sich schließen, ihr zur Flucht verhelfen konnte und sich selbst damit opferte. Mit Schuldgefühlen wandert Gaia durch das Ödland, um den Ort zu finden, von dem Ihre Großmutter vor langer Zeit gesprochen hat, „Der tote Wald“!

Das nächste Problem, vor dem Gaia aber steht, ist die schiere Hitze im Ödland und die abnehmende Menge an Milchpulver, die sie für ihre Schwester Maya benötigt. Halb verdurstet und am Ende ihrer Kräfte wird Gaia von einem Fremden in der Wüste aufgegriffen und zu einem Ort geführt Namens Sylum. Im Nachhinein stellt sich heraus, dass es sich um den toten Wald handelt. Für Gaia die erste erfreuliche Nachricht seit ihrer Flucht aus der Enklave. Jetzt kann ihr Leben mit Maya endlich neu beginnen.

Doch das Glück ist nicht auf ihrer Seite! Gaia muss recht bald feststellen, dass in Sylum ein ganz anderes Gesetz herrscht und Frauen das Sagen in Sylum haben. Mit Schrecken muss Gaia feststellen, dass sie sich wieder zurück in die Enklave hineinversetzt fühlt, und kann es nicht fassen, das sie den ganzen Weg durch das Ödland marschiert ist, um nur zu guter Letzt, von einem Gefängnis zum anderen zu gelangen?! Als auch das Oberhaupt Sylums, die Matrarch, dazu veranlasst ihr Maya wegzunehmen, lehnt sich Gaia auf. Sie können ihr alles nehmen, aber nicht ihre Schwester …
(Quelle: Eigene Zusammenfassung)

Meine Meinung:
Man wird sofort ins Geschehen mit reingezogen und ist vom ersten Augenblick in der Handlung gefesselt. Die Seiten fliegen einfach nur so dahin und eher man sich versieht, hat man das Buch auch schon zu Ende gelesen und möchte im gleichen Moment noch die Fortsetzung haben! Die Geschichte um Gaia ist total spannend und bei jeder erdenklichen Situation, freut, lacht oder trauert man mir ihr. Einerseits wirkt sie verletzlich, naiv und hilfsbedürftig, andererseits strahlt sie Stärke, Selbstbewusstsein und Hartnäckigkeit aus. Diese Kombination ihres Charakters machen sie total sympathisch und wirken auf den Leser sehr ansprechend. Man muss sich immer wieder daran erinnern, dass Gaia erst 16 Jahre alt ist und einige Rückschläge erleben musste. Wie z.B. als ihr Vater hingerichtet worden ist, sie eine Frau entbinden, musste, die schon längst Tod war, ihre eigene Mutter entbinden, die dann bei der Geburt ihrer Schwester gestorben ist, gleichzeitig die volle Verantwortung für ihre neugeborene Schwester trägt und das alles in weniger als ein paar Wochen. Kurz gesagt, Gaia hat die Arschkarte gezogen. Trotzdem fasziniert sie einen mit Ihrer Willenskraft. Auch wenn es ihr dreckig geht, gibt sie nicht auf! Um ehrlich zu sein, hab ich sie ganz kurz in der Geschichte gehasst T__T da gab es so eine Vierecksbeziehung (andere schaffen nur eine Dreiecksbeziehung und Gaia gleich vier XD), die nach meinem Geschmack eigentlich unnötig war, weil es eh nur EINEN richtigen gibt! *___* So das musste mal gesagt werden =)
Im Großen und Ganzen hat mir das Buch ausgesprochen sehr gut gefallen. Erstens er liest sich super und zweitens ist die Handlung vom Anfang bis zum Ende hin superspannend! Also was will man mehr?! Lesen und selbst überzeugen, sag ich da immer nur ;D Meine Punktevergabe:

5 von 5

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Verlag:  Heyne Verlag
Preis:    16,99 €
ISBN:   978-3-453-26728-2



Fortsetzungen:
1) Stadt der verschwundenen Kinder
2) Das Land der verlorenen Träume
3) ??????????

Der Link zur Leseprobe und hier findet ihre weitere Infos zur Autorin und  Homepage  =)


Ein herzliches Dankeschön an den Heyne Verlag für die Bereitstellung ♥

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