Freitag, 30. November 2012

Das ist also mein Leben von Stephen Chbosky


Inhalt:

"Und ich will, dass du weißt, ich bin glücklich und traurig zugleich und versuche noch immer herauszufinden, wie das eigentlich sein kann."

Der 15-jährige Charlie ist ganz aufgeregt, weil sein erster Highschool-Tag bevorsteht. Dabei rasen ihm unzählige Gedanken durch seinen Kopf. Der größte Raum in seinen Gedanken, beherrscht aber der Tod seiner Tante Helen und der Selbstmord seines besten Freundes Michael. Charlie hat Angst, sich neuen Menschen und Dingen zu öffnen.

Um seine Ängste in den Griff zu bekommen, schreibt Charlie Briefe an eine fremde Person. In den Briefen berichtet er von seinem ersten Jahr an der Highschool. Ein Jahr, das sein bisheriges Leben sehr prägen wird. Zum ersten Mal lernt Charlie, was es heißt, am Geschehen teilzunehmen und nicht mehr als "stiller Beobachter" dazustehen. In diesem ereignisreichem Jahr findet er seine wahren Freunde, seine erste große Liebe, die Freude am Leben und was es auf sich hat, wenn man Drogen zu sich nimmt, u.v.m


Erfahrungen, vor denen Charlie niemals geglaubt hätte sie kennenzulernen. Gleichzeitig beschäftigt ihn der Gedanke, weshalb er die ganze Zeit so wenig am Leben teilgenommen hat. Gedanken, die ihn auf ein dunkles Kapitel in seinen jungen Jahren hinführen werden ...

(Quelle: Eigene Zusammenfassung)

Meine Meinung:
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Auf YouTube lief ein Trailer von "Vielleicht lieber morgen". Bei einer kurzen Recherche auf google ist mir dann aufgefallen das Es eine Buchverfilmung ist *____* und der Titel zum Buch eigentlich "Das ist also mein Leben" ist! Kurz entschlossen, hab ich mir das Buch aus der Bibliothek ausgeliehen und in einem Rutsch durchgelesen O.O Ich weiß trotzdem nicht, wie ich das Buch einschätzen soll. Es macht einen sehr nachdenklich. Besonders im Hinblick auf Charlie. Man weiß nicht so recht, ob er geistig behindert ist oder nur einfach so, ist wie er ist O.o Ist doof erklärt, aber wenn ihr das Buch selbst gelesen habt, dann versteht ihr, was ich meine. ^^
Das komplette Buch ist in Briefform geschrieben. Das heißt, jedes Kapitel liest sich wie ein Brief, den Charlie an eine unbestimmte Person schreibt. Aus diesen Briefen erfährt man einiges über Charlie selbst, seinen Alltag, seinen Problemen und seine Bekanntschaft mit dem wahren Leben. Von Kapitel/Brief zu Kapitel/Brief kann man sehr schön verfolgen, in welchen Abständen Charlie seine Briefe schreibt. Am Anfang der "Geschichte" schreibt er täglich seine Briefe, aber im Laufe der Handlung werden die Zeitabstände immer größer. Der Grund dafür ist, seine neue Freundschaft mit Sam und Patrick. Mit den beiden Halbgeschwistern lernt Charlie sich zuöffnen und den Umgang mit anderen Personen.

Meistens ist es ja so, dass man als Leser das Gefühl übermittelt bekommt, mit in die Handlung abzutauchen. Das war aber bei diesem Roman nicht der Fall. Viel eher kam ich mir bei diesem Buch vor, wie ein guter Zuhörer, der Charlies Geschichte lauscht. Ich muss zu geben, dieses Gefühl, hatte seinen eigenen Charme und das hat mir sehr gefallen =) Nur der Schluss war ein bisschen verwirrend, fand ich O.o Aber ich würde es trotzdem weiterempfehlen, allein schon wegen der lockeren Erzählweise :D und die Thematik sprechen nicht nur weibliche Leser an, sondern auch männliche. Also Jungs macht euch ran an das Buch ;D

Meine Punktevergabe:

4,5 von 5

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Verlag:  Heyne Verlag
Preis:    12,99 €
ISBN:   978-3-453-26751-0





Hier der Link zur Leseprobe und hier findet ihr weitere Infos zum Autor, Goodreads, Facebook und der Buchverfilmung =)



1 Kommentar:

  1. Des Buch ist echt end cool !
    Ich hab erst am Ende gecheckt, dass das die Vorlage für "Vielleicht lieber morgen" ist.
    Dann fand ichs noch besser !!

    Schau doch auch mal hier vorbei, wäre super !!

    http://baddicted.blogspot.de/

    Ganz liebe Grüße !

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