Montag, 8. Mai 2017

Die silberne Königin von Katharina Seck

Quelle: Goodreads.com

My rating: 5 of 5 stars

Momentan bin ich ein sehr glücklicher Mensch. Das liegt unter anderem an dieser wunderschönen Geschichte, über die ich einfach "nichts" zu meckern habe.
Allerdings mache ich mir langsam Sorgen, ob man meine Bewertungen noch ernst nehmen kann, denn in letzter Zeit hab ich keine schlechten Bücher gelesen.... Mag vielleicht auch daran liegen, dass ich die Bücher momentan auch nicht für die Arbeit lese, sondern für mich ;)
Zum Thema:
Das hier sind total ernst gemeinte 5 Sterne. Die Story ist Klasse. Für alle zu empfehlen die Märchen und das Geschichtenerzählen mögen.
Die Geschichte ist eine Mischung aus "Die Schöne und das Biest", "Die Eiskönigin" und "Tausend und eine Nacht" und anderen Lesern fällt bestimmt noch mehr auf als mir.
Es geht um ein Königreich, dass im Eis versinkt. Es herrscht Armut und Tot in den Straßen der Stadt Silberglanz.... - ja, die Ortsnamen sind nicht ganz so meins, aber who cares.-
Die Hauptperson Emma kämpft hier ums überleben. Und um das Leben ihres Vaters, der im Suff regelmäßig das Heizen vergisst und auch generell sich zu ernähren. Also schleppt sie sich in die Mine um Geld zu verdienen. Denn viel mehr Arbeit gibt es in Silberglanz nicht. Durch den ewigen Winter bleibt dem Land nichts zum Handeln außer dem Silber aus dem Bergwerk.
Eines Tages kommt es zum Einsturz des Stollens, Emma entkommt nur knapp und beginnt durch einen glücklichen Zufall in der Chocolaterie von Madame Weltfremd zu arbeiten. Die Ladenbesitzerin, die liebend gerne Geschichten erzählt, dieses aber schon seit ewigen Zeiten nicht mehr tut, beginnt ihren beiden Mitarbeiterinnen eine Geschichte über die silberen Königin zu erzählen und damit beginnt der Lauf der Geschichte. Denn jede Geschichte hat einen wahren Kern, wir müssen ihn nur erkennen.
Ich muss den Satz zitieren, der hinten auf dem Cover steht, denn der trifft es wirklich auf den Punkt:
"... in diesem Roman hat jeder schöne Moment Kanten so scharf wie Eisscherben, und jeder verzweifelte Moment trägt Hoffnung in sich so zart wie ein Schneekristall."

Sehr wahr. Man leidet mit Emma. Manchmal hatte ich sogar das Gefühl den Frost spüren zu können und die Schmerzen, die er mit sich bringt.... Einfach toll gemacht.

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