Mittwoch, 18. Oktober 2017

"Snow - Die Prophezeiung von Feuer und Eis" von Danielle Paige

Hallo ihr Lieben,

Hier kommt die Rezi zu #Snow:



Ja, ich war am Anfang begeistert von der Story!
Mal was anderes. Ein Mädchen in der Psychiatrie. Kennt nichts anderes, weil sie mit 10 Jahren schon eingewiesen wurde, weil sie versucht hat mit ihrer Freundin durch einen Spiegel zu gehen... Ganz wie Alice... Darf nicht einmal mehr mit ihrem Freund Bale (auch dort) zusammen sein, weil er ihr bei ihrem ersten Kuss wehgetan hat.
Sie berichtet von ihrem Leben mit Medikamenten und von ihrer Mutter, die sie dort im Stich lässt. Von ihrem Weltbild, dass sich aus den Inhalten einer Telenovela bildet. Ihr ist zwar klar, dass das nicht unbedingt die Realität ist, weiß es aber nicht besser.
Bis dahin richtig gut.
Auch der Übergang ins fantastische ist eigentlich ganz gut gelungen.
Snow hat Träume, von einem Jungen, der ihr erklärt, dass sie nicht in diese Welt gehört und dass sie in die andere Welt übertreten muss um den Leuten dort zu helfen.
Sie steigt erst auf diese Träume ein, als Bale vor ihren Augen durch einen Spiegel gezogen wird. Verzweifelt folgt sie dem Jungen aus ihren Träumen um Bale zurückzuholen und kommt in eine Welt aus Schnee und Eis.
Sie erfährt, dass sie die Prinzessin ist (wer hätte es gedacht!). Das ihr Vater der böse Tyrann ist und dass sie, laut einer Prophezeiung, sein Untergang sein wird. Also wuhuuu, die Rettung.
Ab hier wurde das ganze furchtbar anstrengend für mich.
Zuerst kommt sie zu einer Flusshexe. Von ihr erfährt sie eigentlich alles über ihre Existenz. Dass ihre Mutter auch eine Hexe ist, die sie zu ihrem eigenen Schutz mit in eine andere Welt genommen hat. Die Hexe trainiert mit ihr das Beherrschen ihrer Eiskräfte....
Ab hier zieht sich das ganze tierisch.... das Training hat mich nicht überzeugt. Snow will eigentlich gar nicht irgendwelche Kräfte beherrschen oder Leute retten. Sie will nur Bale zurück.
Sie lernt bei der Hexe Kai und Gerde kennen (ja, parallele zur Eiskönigin). Kai tut so als könne er sie nicht leiden, weil er Magie hasst und nur bei der Hexe ist, weil Gerde von ihr gerettet wurde. Diese ist eine Art Werwolf und lernt von der Hexe Magie zu beherrschen.... oh mann. Das eben genannte wurde ziemlich plötzlich eingeführt... und ich fand das auch ein bisschen übertrieben....
Dann küsst Kai Snow.... Ab da überlegt sie ständig hin und her.... und fühlt sich hingezogen aber eigentlich nicht (sehr anstrengend) und dann......
Findet sie der Junge vom Anfang wieder.... der verschleppt sie zu Räubern. Eigentlich geht sie freiwillig mit. Sie will nämlich ihre Hilfe um Bale wider zu bekommen und die wollen ihre Hilfe um einen Teil des Königsspiegels zu bekommen (Macht und Vergeltung und so).
Die Zeit bei den Räubern hat mich nicht überzeugt. Sie lernt, trotz der Differenzen mit den Räubern, dass Magie auch noch durch Essenzen erzeugt werden kann und wie sie ihnen auf ihren Missionen helfen kann.

Fazit:
Der Ansatz war gut. Leider schafft es der Charakter von Snow nicht, dass man sich in sie hineinversetzen kann oder will. Die ewigen "ich will euch nicht helfen aber ich muss wohl was machen" Phasen und die .... ähm.... Vierecksbeziehung (ja, denn der kleine Räuber will auch was von ihr, wer hätte es gedacht) sind echt anstrengend.
Am Ende dachte ich, es kommt noch ein bisschen Schwung rein. Denn es kommt zu einer unvorhersehbaren Wendung. Doch dann ist die Luft wieder raus, da der Finalkampf, der sich darauf aufbaut, einfach unnötig in die Länge gezogen wird. Auch die Wendungen am Ende helfen einem nicht, konzentriert bei der Stange zu bleiben. Da wurde einfach zu viel auf zu engen Raum gepackt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich schon so viele Jugendromane gelesen habe, aber ich wusste sogar das Geheimnis von Bale schon von Anfang an....
Sorry, für den Verriss, aber ich bin halt etwas enttäuscht. Hatte mich echt über das Buch gefreut.
Da ich Romanzen in solchen Büchern eigentlich mag, würde ich zwar gerne wissen, ob das mit Bale noch einmal klappt aber ich werde den zweiten Band nicht lesen. Dafür fand ich Band 1 zu anstrengend.
Ein Punkt für das wirklich schöne Cover und für den Anfang auch einen. Theoretisch könnte man für die Idee mit den Essenzen auch noch einen Punkt vergeben, aber leider war das ganze für mich nicht gut genug verpackt und leider nicht mit den anderen 3 Sterne Bewertungen gleichzusetzen.
Daher bleiben 2 von 5 Sternen auf Goodreads.
Trotz allem vielen Dank an #thienemannesslinger für die Möglichkeit dieses Buch lesen zu dürfen. Hab mich total gefreut und hab die Bonbons auch schon vernichtet. Superlecker :)

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