Sonntag, 25. März 2018

The Farm von Emily McKay

Quelle: Goodreads
So, hier kommt mal wieder ein Endzeitroman.
In "The Farm" haben eine Art Zombievampire (Ticks) die Welt überrannt. Als die menschen gemachte Seuche ausbrach, die Erwachsene zu Monstern machte, wurden alle Jugendliche in Camps (Farmen) verfrachtet. Angeblich zu ihrem Schutz, doch Lily ist mittlerweile klar geworden, dass sie eigentlich nur als Futter für die Ticks gemästet werden. Sie hat nur einen Plan, sie will fliehen, denn sie hat ihrer Mutter versprochen ihre Zwillingsschwester zu beschützen. Mel kann nicht auf sich selbst aufpassen. Sie ist Autistin. Lily braucht alles um sie auf der Farm außerhalb der Aufmerksamkeit der Wachen zu halten und steht jetzt kurz vor ihrem Fluchtversuch. Doch ausgerechnet an diesem Tag läuft ihr plötzlich Carter über den Weg. Ihr Jugendschwarm, der ihr nun folgt.

Das Buch ließ sich gut und angenehm lesen. Trotz dem englischen war ich auch relativ zeitnah durch, dass ist immer ein gutes Zeichen.
Lilys frühere Schwärmerei für Carter, hat mich nicht sonderlich genervt. Manchmal geht mir das übertriebene Geschmachte in den Jugendbüchern ja gehörig auf die Nerven aber Lily versucht relativ konsequent einen klaren Kopf zu behalten. Denn Carter war einer der coolen Jungs und hatte nicht unbedingt viel mit ihr zu tun. Sie bleibt skeptisch und kann sich außerdem keine große Ablenkung leisten. Natürlich bricht das Eis allmählich, aber das Buch wird dadurch nicht kitschig.
Die Erklärung, dass diese Zombievampire durch ein menschen gemachtes Virus entstanden sind, ist jetzt nicht neu aber auch nicht unheimlich ausgelutscht. Allerdings erklärt sich mir leider nicht so ganz, wo dann die echten Vampire herkommen. Die gibt es in dem Buch nämlich auch. Aber vielleicht wird das in den Folgebänden mal erklärt.
Ein bisschen gewollt wirken die Wechsel der Sichtweisen. Es wird zwar hauptsächlich aus Lilys Sicht erzählt, zwischendrin springt die Autorin aber auch auf Mel und Carter um. Dabei ist Mels Perspektive die außergewöhnlichste. Denn für Sie strahlen alle Menschen um sie herum Musik aus. Je nach Aufregungsgrad ruhiger oder bedrohlicher. Dabei geht es Hauptsächlich klassisch zu. Ob das realistisch ist, kann ich nicht wirklich beurteilen. Allerdings ist sie in sich gekehrt und kommuniziert hauptsächlich in Kinderreimen. Das könnte evtl. schon mal hin kommen, soweit ich weiß. Ihr Zustand hat sich auf der Farm auch verschlechtert. Was wohl daran liegt, dass Lily so gestresst ist und das auf sie abfärbt.

Fazit:
Im Großen und Ganzen fand ich das Buch gut. Das Ende kam etwas wackelig daher. Ich möchte eigentlich schon wissen wie es weiter geht, allerdings sind meine unfertigen Reihen so zahlreich, dass das etwas dauern kann. Denn es warten soooo wahnsinnig tolle Fortsetzungen auf mich, dass ich dieses Buch doch recht weit hinten in der Schlange einsortiere.

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